Erfolg und Rückschläge – während der Weltwirtschaftskrise 2008

 

Die globale Finanzkrise 2008 traf auch uns, obwohl wir bis Mitte 2008 gesund und wachsend waren. Zwei unserer größten Gießerei-Kunden gingen insolvent – der Umsatz brach um über 50% ein, und Banken verweigerten Kredite. Unsere Ersparnisse für die Altersvorsorge mussten in die Firma fließen.

 

Ein Konzept in der Krise

 

Bereits 2006/2007 hatten wir neben unserem Kerngeschäft an einer lautlosen Windturbine nach dem Savonius-Prinzip gearbeitet – eine Idee, die unser Geschäftsmodell nachhaltig hätte erweitern können. Trotz positiver Planzahlen der Handwerkskammer und innovativen Ansätzen scheiterten wir an bürokratischen Hürden: Ein Sonderkreditfonds, der für erfolgreiche Unternehmen gedacht war, stand uns trotz aller Bemühungen nicht offen. Die Sparkasse Neunkirchen beharrte auf externen Planzahlen – und ohne die richtigen Kontakte und mit einem ungünstigen „Ratingschlüssel“ blieb unser Antrag erfolglos.

 

Umgang mit Rückschlägen

 

Mit Rückschlägen konfrontiert, mussten wir flexibel werden: Wir nahmen nahezu jeden Auftrag an, um den Betrieb aufrechtzuerhalten. Die Arbeit an der Windturbine eröffnete uns neue Möglichkeiten, auch wenn staatliche Hilfen ausblieben.

 

Zusätzliche Einblicke vor dem Fazit

 

Leider sprang die Wirtschaft nicht so schnell wieder an, wie uns das eigene in die Firma reinvestierte Geld ausging. Im Juni 2011, mitten im Weltwirtschaftskrisen-Tornado, war letztendlich Schluss. Ausführlich kann man die ganze Geschichte in meinem Buch - Das Versagen der Banker (ISBN: 978-3-347-97003-8) und/oder in - Der kleine innovative Hydrauliker ( ISBN: 978-3-347-97742-6) nachlesen – beide Bücher bieten spannende Einblicke und mehr Details.

 

Fazit: Widerstandskraft ist der Weg zum Erfolg

 

Die Weltwirtschaftskrise lehrte uns, dass Rückschläge unvermeidlich sind – doch wahre Stärke zeigt sich darin, sich immer wieder aufzurichten. Unternehmer sollten nie aufgeben, sondern bereit sein, alte Strukturen zu durchbrechen und neue Wege zu gehen.

 

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